GeoCAD-OP
GeoCAD-Classic 2006
Internet-Demo

GeoCAD-Classic 2010


Rechenprogramm
(GeoCAD-Classic-R)


Das Trassierungsmodul (GeoCAD- Classic-STR1) dient zur Planung und Auswertung von Straßenbauprojekten.

I Ziel I Vorraussetzung I Allgemeines I Ansatzkonzept I Koordinaten-Eingabe I Koordinaten-Ausgabe I
I
Linienverbindungen I Messwerteingabe I Spezielle Schnittstellen I Berechnungen I


Ziel
  • Auswertung von Messdaten im Felde bis zur Berechnung von Koordinaten
  • Ideal für den Einsatz bei Ingenieurvermessungen, im Kataster und für Aufgaben der Landesvermessung
  • Wahlweise als DOS- oder als WINDOWS-Programm
  • Günstige Lizenzierung für kleine oder mittlere Büros



Vorraussetzung
  • MS DOS ab 5.0 / optimal DOS 6.0 oder 6.2 mit mind. 320 KB RAM konventionell, 4 MB Extended / WINDOWS 3.1, optimal NT 4.0
  • Ca. 2,5 MB freien Plattenplatz
  • GeoCAD-Classic-R arbeitet unabhängig von AutoCAD / GeoCAD-Classic



Allgemeines
  • Netzwerkfähig / Steuerung des Zugriffs auf die einzelnen Projekte über die gemeinsame Auftragsdatei
  • Integrierte Auftragsverwaltung
  • Variable Verwendung der 14-stelligen Punktnummer:

    • Freie Nummerierung / System von Leit- und Folgepunkt / Nummerierung im
      KM-Quadrat / Thüringische Methode
    • Verschiedene Nummerierungsbezirke innerhalb eines Auftrages

  • Mehrere getrennte Koordinatensysteme innerhalb eines Auftrags, d.h. zu einer Punktnummer können mehrere Koordinaten gespeichert werden, die unabhängig voneinander verwaltet werden
  • Wahlweise Umleitung der Druckausgabe in eine Datei
  • Weitgehende Integration landesspezifischer Besonderheiten:

    • z. B. Lagestaten, Punktarten, Vermarkungscodierung, Fehlerformeln
    • Ständige Bestimmung der Punkthöhen, um eine durchgehende Reduktion auf die Rechenflächen zu ermöglichen
    • Sicheres Verhalten bei Systemabstürzen
    • Umfangreiche ONLINE-Hilfen
    • Komfortable Umnummerierungsroutine



Ansatzkonzept
  • Während der Berechnung wird gleichzeitig eine Datei der Messungselemente aufgebaut und verwaltet, ohne dass der Benutzer besondere Maßnahmen ergreifen muss
  • Die Ansätze werden in einer eigenen Beschreibungstabelle geführt und dienen sowohl im Dialog als auch bei der Abarbeitung des Stapels der Organisation des Berechnungsablaufs.
  • Die Reihenfolge der Ansätze ist beliebig änderbar.
  • Löschung einzelner Ansätze oder vorübergehende Ausblendung möglich
  • Ergänzungen, Korrekturen, Löschung der Berechnung ohne separaten Texteditor mittels Masken und Programmmodule wie bei Ersteingabe möglich



Koordinate-Eingabe
  • Wahlweise als Festpunkt- oder als Neupunkteingabe
  • Über Tastatur
    Einlesen einer allgemeinen, spaltenorientierten Koordinatendatei im ASCII-Zeichensatz, wobei Zusatzinformationen, wie Vermarkung oder Lagestatus gelesen werden kann. Die Anordnung der Spalten ist dabei beliebig einstellbar.
  • Lesen verschiedener Spezialformate, wie EDBS, Geodimeter, DXF



Koordinaten-Ausgabe

  • Filterauswahl: Bsp: Auswahl nach Koordinatengrenzen, Nummerierungsbezirk oder Punktart=> Drucker=> ASCII-Datei=> Punktplot direkt auf HP-GL-Plotter=> Austauschdatei für GeoCAD-Classic-Zeichenteil, Markierung bereits ausgetauschter Punkte
    => verschiedene Spezialdaten wie EDBS, Geodimeter, DXF



Linienverbindungen
  • Übergabe von Linienverbindungen, die durch die Flächenberechnung aufgebaut werden über die DXF-Schnittstelle an CAD-Programme, speziell GeoCAD-Classic-G, Grundversion
  • Linienverbindung nach Symbolkennung



Messwerteingabe

Alle nachfolgend genannten Module sind automatisch im Lieferumfang von GeoCAD-Classic-R enthalten:

Einlesen von:

  • Polarbeobachtungen in den Formaten GRE (LEICA-WILD),
    Geodimeter, ZEISS-REC-500, GEOINT II.5,
  • SDR 2 und SDR 33 von SOKKIA, TOPCON, REGIS u.a.

Einlesen von:

  • Nivellements im Format LEICA NA2000 u. NA3000
  • Weitere auf Anfrage (wird ständig erweitert)



Spezielle Schnittstellen
  • Steuerdatei für die Ausgleichungsprogramme ND2 von Prof. Dr. G.Kampmann und KAFKA von Prof. Benning
  • Liste zum Fortführungsriss für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern



Berechnungen

Standard:
  • Orthogonalpunkt mit "Pythagorasprobe Polarpunkt" - dieser Ansatz dient gleichzeitig als „Datencontainer“ für Vorwärtsschnitt, Polygonzug und Freie Stationierung
  • Geradenschnitt mit Parallelen und Loten auf beiden Geraden. Ausgabe von Absteckelementen
  • Kreis-Geradenschnitt
  • Bogenschlag
  • Bogenpunkte
  • Spannmaßkontrolle
  • orthogonale und polare Absteckung
  • Flächenberechnung mit Speicherung der Flurstücks- und Trennstücksnummer und Aufbau einer Flächendatei
  • Einrechnen von Punkten in eine Gerade

Ingenieurvermessung:

  • Polygonzug, immer auch räumlich. Integrierte Fehlersuche durch automatische Rückrechnung
  • Vorwärtsschnitt, auch räumlich
  • Freie Stationierung, durch Transformation, entsprechend den Niedersächsischen Vorschriften. Dabei werden die gleichen Optionen wie bei der Transformation angeboten.
  • Transformation mit 3, 4 oder 6 Parameter, Methode der kleinsten Quadrate oder Optimierung mit Plot der Restklaffen.
  • Satzmessung ist die Eingangsroutine zur Verarbeitung eingelesener polarer Messwerte.
  • Nivellement, einfach und Feinnivellement
  • Linienverzeichnis, stellt Nivellementsstrecken (Ansätze des Feinnivellements) zu Nivellementslinien zusammen. Erkennt Stiche.
  • Vorwärtsschnitt über Richtungswinkel

Planung:

  • Klotoidenpunkte, mit Parallelen und Stationierung

Extra:

  • Koordinatenvergleich über Punktliste
  • Freier Text, ermöglicht die Kommentierung der Ergebnisse
  • Nachtragsmessung
  • Spannmaßabgleich nach der Drittelmethode. Ein Spezialverfahren der DB
  • Koordinatenumformung von GK nach Geographisch (PD)
  • Liste der Flächensummen, Prüfen eines Flächenumrings. Dies ist eine wichtige Kontrolle bei Aufteilungen
  • Tangentenpolygon
  • Wechsel des Lagestatus als Ansatz im Stapel